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Fragen

Was ihr schon immer mal wissen wolltet...

 

Ihr fragt euch, warum der Magen knurrt oder warum Krokodile Steine fressen? Dann lest weiter und bildet euch.

 

Der Magen knurrt. Wie kommt das?

Der Magen-Darm-Trakt besitzt ein eigenständiges Nervensystem. Dieses steuert typische Bewegungen

(Kontraktionen) in der Muskulatur des Magen-Darm-Traktes, die dem Transport von Speisebrei, Verdauungssekreten oder anderem Darminhalt dient. Mehrmals am Tag kommt es zwischen den Mahlzeiten zu kurzdauernden Phasen mit starken

Kontraktionen des Magens. Diese Kontraktionen dienen dem Weitertransport von bisher nicht verstoffwechselten, gröberen Nahrungsbestandteilen. Zusätzlich führt Hungergefühl bzw. der

Gedanke ans Essen reflektorisch zu einer gesteigerten Produktion von Magensekret und durch die Kontraktionen der Magen- und Darmwand kommt

es dann zu einer Durchmischung von Gas und Sekret im Magen,

wodurch Geräusche wie knurren entstehen können.

 

Warum fressen Krokodile Steine?

Um tiefer Tauchen zu können.

 

Wieso muss man weinen, wenn man Zwiebeln schneidet?

Beim Schneiden wird ein Enzym freigesetzt, welches einen aufgrund der Reizung der Tränendrüse zum Weinen bringt.

 

Warum verteilt die Ameisenkönigin Verhütungsmittel?

Was den Nachwuchs betrifft, ist eine Ameisenkönigin eine absolute Herrscherin: Damit alle Nachkommen von ihr abstammen, verteilt sie Verhütungsmittel an ihre Arbeiterinnen - auf der Oberfläche der Eier (einem speziellen Mix aus Kohlenwasserstoffen). Eine solche Geburtenkontrolle sei in einem Staat sozialer Insekten mit Arbeitsteilung sehr wichtig, schreiben die Forscher. Sie verhindere, dass die Arbeiterinnen die für die Gemeinschaft wichtigen Aufgaben vernachlässigen und ihre Energie für das Eierlegen verbrauchen.

 

Warum hat man Schluckauf?

35 Millisekunden tut der Körper so, als ob er einatmen würde. Das Zwerchfell und die Atemmuskulatur ziehen sich zusammen, die Rippen weiten sich aus. Die eingesogene Atemluft prall mit einem Hicks auf die geschlossene Stimmritze.Sinn macht Schluckauf nur, solange man sich im Fruchtwasser der Gebärmutter befindet. Dort muss man sich auf die Geburt vorbereiten, vor allem auf die Atmung. Deshalb trainiert man die Atemmuskulatur regelmäßig. Das Problem dabei ist jedoch, dass man Fruchtwasser einatmen würde. Die umgeht das Embryo, indem es die Stimmritze schnell und fest verschließt. Diesen Reflex bringt man mit auf die Welt.

 

Warum haben Männer Brustwarzen?

In der frühen Entwicklungsphase eines Embryos gibt es einen Zeitraum, in dem die Entwicklung von Jungen und Mädchen absolut identisch ist. Das Geschlecht wird zwar bereits bei der Befruchtung durch die Chromosomen des männlichen Samens festgelegt, aber bis zur siebten Schwangerschaftswoche werden für beide Geschlechter die selben Anlagen gebildet. Auch die Anlage für Hoden und Eierstöcke unterscheidet sich zu diesem Zeitpunkt nicht. Männer besitzen also Brustwarzen, weil diese sich bereits entwickelten, bevor das Signal zur Geschlechtstrennung kam.

 

Warum schlafen die Beine ein?

Wenn man einen Wasserschlauch etwas abknickt, dann fließt weniger Wasser hindurch. Dasselbe spielt sich auch im Bein ab. In bestimmten Positionen werden die Blutadern im Bein so abgeknickt, dass das Blut nicht mehr in der gleichen Geschwindigkeit fließt. Damit kann es aber seine Aufgabe nur noch teilweise erfüllen. Beispielsweise kann es die Abfallstoffe, die in unserem Körper entstehen, nicht mehr so schnell aufnehmen und fortschaffen, wie es das eigentlich sollte. Diese Abfallstoffe sind giftig. Wenn sie nicht immer gleich entfernt werden, können die Nerven keine Nachrichten mehr weitergeben. Das Gehirn weiß dann nicht, was im Bein vor sich geht. Das Bein schläft ein.

 

Wie entsteht das Flimmern vor den Augen?

Durch ein schnelles Aufstehen kann der Blutkreislauf vorübergehend durcheinander geraten. An manchen Stellen in Körper kommt es zu Blutstauungen, einige Organe werden aber auch zu wenig mit Blut versorgt. Beim Flimmern ist es das Auge, das zu wenig Blut bekommt. Seine Pupille besteht aus vielen lichtempfindlichen Zellen, den Stäbchen und Zapfen. Diese fangen das Licht auf und leiten über Nerven entsprechende Impulse zum Gehirn, das sie zu Bildern zusammensetzt. Wenn der Blutkreislauf durcheinander kommt, können Stäbchen und Zapfen für kurze Zeit unterversorgt sein. Impulse werden nicht mehr richtig weitergeleitet. Man sieht „Sternchen“. Das Flimmern ist also nicht vor den Augen, sondern in den Augen.



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