Dreilinden Gymnasium

 

Ski-Fahrt

10.02.-18.02.17

Als wir am Freitagabend in den Bus stiegen, waren unsere Erwartungen und Vorstellungen noch ganz anders, als sie uns am Samstagabend, eine Woche später, in Erinnerung blieben. Nach zehn Stunden Fahrt landeten wir also in den Alpen von Österreich in der Pension Regenbogen. Auch wenn man meinen sollte, wir wären sehr müde und erledigt, auch da Anton D. Geburtstag hatte, gab es schon die ersten, die am Mittag Skifahren gingen, während wir Anfänger uns in unseren Zimmern einrichteten und den Ort erkundeten. Der erste Tag zog sich dahin und umso aufregender war es für uns Anfänger, als es am Sonntagmorgen losging. Die Skier hatten wir schon am Samstag ausgeliehen, und so hielt uns nichts mehr davon ab, von Frau Heinrich und Frau Lerch ins kalte Wasser geworfen zu werden. Selbstverständlich war der Anfang schwer, aber es war ein schönes Gefühl, mit ersten Erfolgserlebnissen den Ski Tag zu beenden. Zur Belohnung versorgten wir uns am Nachmittag alle zusammen im Laden mit Leckereien. Die Stimmung unter uns 32 Schülern, zwei Studenten (als Skilehrer) und den beiden Lehrerinnen war ausgelassen und blieb bis zum letzten Moment bestehen. Mit jedem Tag gab es mehr zu berichten, von dem Können der erfahrenen Skifahrern bis zu den Anfängern, und umso entspannter waren auch die Abende, in denen wir uns über unseren Tag ausließen und informativen Vorträgen über das Skifahren lauschten, wobei selbst die erfahrenen Skifahrer noch was lernen konnten. Am Anfang der Reise erschien Vieles noch unmöglich, doch als der Theorie-Test am Donnerstagabend anrückte, stellten wir fest, viel gelernt zu haben und dass die Woche schon fast vorbei war. Erstaunlicherweise schien auch die praktische Prüfung nicht mehr so beängstigend zu sein, da wir in den wenigen Tagen alle sehr viel erreicht haben. Im Anschluss an die Prüfung konnten wir noch die letzten Stunden auf dem Schnee auskosteten. Es war sowohl beeindruckend, wie schön die Zeit auf den Skiern war, als auch bedrückend, dass es nun auch schon wieder vorbei war. Am letzten Abend, dem Freitagabend, sammelten wir unsere letzte Energie zusammen und feierten die gemeinsame Zeit, die lustigen Momente, die ungewollten Stuntszenen und vor allem auch den Geburtstag von Marc. Alles in Allem waren die 36 Stunden auf den Skiern doch schneller und leichter geschafft, die Mitschüler näher und die Lehrer menschlicher, als es einem aus Schülersicht so manchmal klar ist. Und so gingen acht Tage schnell um, und wir sind alle sehr froh die Zeit genossen zu haben und danken recht herzlich Frau Heinrich und Frau Lerch für ihr Engagement und die wundervolle Zeit in Kals-Matrei.