Dreilinden Gymnasium

Referat: Der Gehörsinn

Das Ohr ist ein Organ für den Gehör- und den Gleichgewichtssinn. Es gliedert sich in Außen-, Mittel- und Innenohr .

 

Außenohr:

Ohrmuschel:

Auffangen von Schallwellen

Gehörgang (Drüsen):

Absonderung von Ohrenschmalz

Elastizität des Trommelfells und

Auffangen von kleinen Fremdpartikeln

 

Mittelohr:

Hohlraum von 15x15 mm (Paukenhöhle) 

Eustachische Röhre (Ohrtrompete) ist die Verbindung von Nase und Rachen zum Mittelohr (Druckausgleich)

Hammer, Amboss und Steigbügel verbinden das Trommelfell akustisch mit dem Innenohr

Dadurch wird das Weiterleiten der Schallwellen zum Innenohr möglich

 

Das Innenohr (Labyrinth):

Teil des Schläfenknochens (knöchernes Labyrinth) in dem die Organe für Gehör- und Gleichgewichtssinn liegen (häutiges Labyrinth)

(Ihr Zwischenraum ist mit der Perilymphe gefüllt)

Verbindung zum Mittelohr durch ovales Fenster und durch das runde Fenster (beide durch Membran verschlossen)

Gliederung in Gehörschnecke (Cochlea), Vorhof und die drei Bogengänge (Gleichgewichtssinn)

(sie sind alle miteinander verbunden und mit der Endolymphe gefüllt)

Innerhalb der häutigen Schnecke befindet sich das Corti-Organ

Schallwellen werden über die Ohrmuschel wahrgenommen. Eine Luftdruckveränderung im Gehörgang. >Das Trommelfell wird in Schwingung versetzt. >Weiterleitung durch die Gehörknöchelchen. >Übertragung der Schwingungen durch das ovale Fenster auf die Endolymphe. >Durch Bewegung der Endolymphe bewegen sich die Haarzellen in der Gehörschnecke. >Übertragung der Signale an den Gehörnerv >Weiterleiten der Informationen zum Gehirn

 

von Sebastian und Natalia



Referat: Das Auge - Die Bildverarbeitung ins Gehirn

Der Sehnerv, der aus ca. 1 Millionen Neuronen besteht, führt vom Auge zum Gehirn. Die Sehnerven beider Augen treffen an Sehnervenkreuzung aufeinander. Dort kreuzen sich Teile der Nervenfasern und laufen zur gegenüberliegenden Seite des Gehirns. Jede Nervenfaser, die aus der linken Netzhauthälfte beider Augen entspringt, landet in der linken Großhirnhälfte. Jede Nervenfaser, die aus der rechten Netzhauthälfte beider Augen entspringt, landet in der rechten Großhirnhälfte. Dies ruft hervor, dass die Bildinformationen aus jeder Hälfte des mit beiden Augen erfassten Gesichtsfeldes in nur eine Gehirnhälfte gelangen.

Bei der visuellen Wahrnehmung ist hervorzuheben, dass nur 20 % der Erregungen bei der Verarbeitung in der Großhirnrinde aus den Photorezeptoren (Lichtsinneszellen) stammen, die meisten Erregungen jedoch aus anderen Hirnregionen kommen. Verdeutlicht wird die anhand des Beispiels einer Ampel: Leuchtet die Ampel rot, so bleibt man stehen, da man gelernt hat nur bei grün die Straße zu überqueren. Somit ist zu erkennen, dass unser wahrgenommenes Bild der Ampelfarbe mit zusätzlichen Informationen und vielen Erfahrungen verknüpft wurde.

 

von Julia Peters und Anna Lutter




Referat: Geruchssinn

Gerüche und Gefühle:

Die menschliche Nase hat eine große Aufgabe. Sie muss Duftmoleküle aufnehmen und an das Gehirn leiten, das die Duft-Informationen verschaltet und die dazugehörigen Gefühle liefert. Allein Schokolade besteht aus 500 Komponenten. So ist es zum Beispiel für die Nase eine Herausforderung, verschiedene Schokoladensorten, die sich in nur wenigen Komponenten unterscheiden, am Duft zu erkennen. Trotz dieser beachtlichen Leistung ist die menschliche Nase nicht annährend so leistungsstark wie die des Hundes. Der Mensch gehört zu den Makrosmaten (grobflächig Riechenden) während sich der Hund als Mikrosmat (fein Riechender) durch die Welt schnüffelt. Eine befriedigende und genaue Einteilung von Gerüchen ist der Forschung bis heute noch nicht gelungen, jedoch kann man als grobe Einteilung die fünf "Hauptgerüche" süß, sauer, bitter, salzig und umami nennen.

Wusstet ihr schon...

... dass Katzen zusätzlich zu ihrer Nase noch ein Geruchsorgan haben? Es liegt hinter dem Zwischenkiefer und Katzen und viele Kriechtiere benutzen es, indem sie Luft in den Mund schlecken und diese dann an den Gaumen drücken.

... dass etwa jeder 40. Mensch unter Geruchsstörungen leidet und Phantomgerüche wahrnimmt oder Gerüche verwechselt?

... dass eine Riechzelle nur ein bis zwei Monate lebt?

... dass beim Schnüffeln 20 % der bedufteten Luft in die Riechregion gelangt, während es bei normalem Einatmen nur ca 2% sind?

Pheromone:

Pheromone sind Duftstoffe, die der innerartlichen Kommunikation dienen. Sie werden vom Körper durch Schwitzen ausgeschieden und das Vomeronasalorgan ist zuständig für die Erkennung der Pheromonen. Diese Hormone wirken als Sexual-Lockstoffe, Abwehrstoffe, Alarmsubstanzen und als Markierungsstoffe. Jeder Mensch hat einen individuellen Duft. Versuche belegen, dass Pheromone unbewusst wahrgenommen werden und unsere Handlungen beeinflussen. So wurden zum Beispiel einige Stühle im Warteraum einer Arztpraxis mit Pheromonen besprüht und Patientinnen, die genau auf diesen Stühlen Platz nahmen wurden gefragt, warum sie sie wählten, obwohl sie eventuell unbequemer aussahen. Eine konkrete Antwort konnten sie auf diese Frage nicht geben.

 

Referat: Tast-, Druck- und Berührungssinn

Bei der Geburt ist der Tastsinn, von allen Sinnen, der am stärksten ausgeprägteste. Mund und Zunge sind die bevorzugten Tastorgane eines Säuglings, da dort die räumliche dichte der Rezeptoren sehr hoch ist, es werden also viele Rezeptoren auf einmal gereizt. Tastrezeptoren (Mechanorezeptoren) wandeln mechanische Reize, Verformungen von Haut- und Haarzellen in Aktionspotenziale um. Diese Aktionspotenziale werden über die peripheren Nerven zum Rückenmark, dann weiter zur Großhirnrinde geleitet und dort, in bestimmten Arealen, zu Tastempfindungen weiterverarbeitet. Es gibt vier verschiedene Arten von Tastrezeptoren, die spindelförmigen Ruffini-Körperchen (Hautdehnungsrezeptoren), die Merkel-Zellen (Druckrezeptoren, kleine Tastscheiben), die Meissner-Körperchen (Berührungsrezeptoren) und die lamellenartigen Vater-Paccini-Körperchen (Vibrationsrezeptoren). Die Rezeptoren lassen sich durch ihre Struktur, Empfindlichkeit, Adaptionsgeschwindigkeit (Gewöhnung an einen Reiz) und durch ihre rezeptive Feldgröße unterscheiden.

 

von Philip und Marlene