Dreilinden Gymnasium

Am 23.01. 2017 unternahmen wir, als Leistungskurs Biologie, Q2, unter der Leitung von Frau Will, eine Exkursion auf den Kinderbauernhof „Ilse Reichel“ in Großziethen. Das Ziel unseres Ausfluges war es, den Pferden das Ballspielen beizubringen, um so deren Intelligenz- und Gedächtnisleistungen zu testen. Unser derzeitiges Semesterthema umfasste weitreichend die Neurophysiologie, einschließlich desGehirnsaufbaus und somit auch, wie Lernvorgänge in unserem Körper ablaufen.

Um nun selber herauszufinden, wie nicht nur wir Menschen, sondern auch Tiere lernen, nutzen wir diese Exkursion, um unsere Lernexperimente durchzuführen.  In drei Gruppen aufgeteilt arbeiteten wir jeweils mit den einzelnen Ponys.Wir durften die Ponys nur belohnen und nicht betrafen. Es war wichtig, die Tiere sofort nach einer gelungenen Handlung zu belohnen, um sie schrittweise an das gewünschte Verhalten heranzuführen. Nur so konnte das Pony erkennen, was wir von ihm verlangten. Durch die Belohnungen waren die Tiere sehr motiviert das Ballspielen zu erlernen.

Die Ergebnisse vielen unterschiedlich, jedoch bei allen positiv, aus, da jede Gruppe ein anderes Erfolgsziel im Blick hatte und die Ponys, wie wir Menschen auch, selbstverständlich unterschiedliche Charaktere und Vorerfahrungenhatten.

Die Ergebnisse dieses Tages haben wir unten in einer Bilderreihe zusammengefasst:

Ziel: Luna soll den Ball durch ein Tor schießen (Miriam E. und Leonore K.; Pony Luna)

1. Kennenlernen des Balles (Habituation)
2. Luna stupst Ball mit der Nase an
3.Anschließende Belohnung
4. Wir zeigen die nächste Aktion (Schießen mit Fuß) vor
5. Luna schießt den Ball mit Huf (Lernen durch Nachahmung)
6. Sofortige Belohnung
7. Luna wiederholt die Aktion (operante Konditionierung)
8. Luna schießt den Ball ins Tor (Aktion gelernt)

Ziel: Calli soll den Ball durch ein Tor schießen (Ronja K., Ela K., Benjamin A.; Pony Calli)

Durch klassische Konditionierung haben wir dem Pony bei mehrfacher Wiederholung den neutralen Reiz, also den Fußball, zu einem bedingten Reiz gemacht. Somit haben wir dem Pony beigebracht, dass es mit dem Ball spielen soll, um an das Futter zu kommen.

Somit brachte Calli Futter mit dem Fußball in Verbindung und er lernte, dass wenn er den Ball berührt, mit Futter aber auch durch Worte gelobt wird. Dies steigerte den Lerneffekt und ließ das Pony motiviert dabei bleiben.

Wir lernten bei dem Umgang und Training mit dem Pony, dass sich seine Lernmotivation auf 30 Minuten beschränkt. Nach diesen legten wir Pausen ein, da das Pony sonst zu Frustration neigen könnte.

Noel F., Conrad K., Jonas S.; Pony Sina

Wir sollten den Pferden beibringen, einen Fußball mit dem Bein zu schießen.
Durch operante Konditionierung, also das Belohnen von richtigem Verhalten, lernte das Pferd langsam.
Zuerst wurden zufällige Berührungen des Balles mit Futter belohnt.
Mit der Zeit verband das Pferd das wegtreten des Balles mit einer Belohnung und versuchte den Ball zu schießen.
Nach etwas über einer Stunde, hatte das Pferd das Schießen des Balles gelernt.

Protokolle früherer Jahrgänge

Cally

Georgina

Johari

Max