Dreilinden Gymnasium

Die Autorin Birgitta Behr besuchte die 7c.

Am 20.03.17 bekam die Klasse 7c im Deutschunterricht  im Rahmen der Lektüre von „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ Besuch von der Berliner Autorin Birgitta Behr. Sie stellte ihr wunderbares Buch „Susi, die Enkelin von Haus Nummer 4“ (Ars Edition, 2016) vor, in dem aus der Perspektive eines Hauses die wahre Geschichte eines jüdischen Mädchens erzählt wird, das sich während des Zweiten Weltkriegs mit ihrer Familie vor den Nazis verstecken muss und schließlich überlebt. 

Den Gedanken der Flucht verdeutlichte eindrücklich ein alter Lederkoffer aus der damaligen Zeit, den die Autorin mitgebracht hatte – gepackt mit Gegenständen, die in dem Buch eine wichtige Rolle spielen. In den Bann gezogen hat uns aber vor allem die Art der Präsentation, denn Frau Behr las nicht einfach aus ihrem Buch, sondern sie ließ die Geschichte durch spannende Hörspielausschnitte und durch die parallel auf einen Bildschirm projizierten liebevoll illustrierten Buchseiten für uns lebendig werden. 

Zum Schluss beantwortete sie unsere Fragen zu den Hintergründen der Buchentstehung, aber auch zum Autorsein allgemein. Leider waren die anderthalb Stunden viel zu schnell vorbei.

 

Und so fanden einige Schülerinnen und Schüler die Veranstaltung:

 

 „Ich fand die Geschichte sehr interessant und sie hat mich irgendwie mitgerissen. Ich konnte mich sehr gut in die Situation, in der Susi steckt, hineinfühlen und hätte nicht gedacht, dass das mit einem Buch so toll geht.“

  „Ein tolles Buch! Es hat mich sehr bewegt und auch zum Nachdenken gebracht.“

  „Durch das Hörspiel mit den Geräuschen im Hintergrund konnte man sich besser an die einzelnen Orte versetzen und sich auch besser in die Personen hineinfühlen.“

  „Ich fand es zuerst ein bisschen schade, dass die Autorin uns nicht selbst vorgelesen hat, aber als das Hörspiel dann anfing mit den interessanten Geräuschen und Stimmen, fand ich es nicht mehr so schlimm.“

  „Ich finde es gut, dass Frau Behr uns vorgeführt hat, dass man kein Mitläufer sein muss, wie z.B. die Nazis Mitläufer von Hitler waren.“

  „Ich finde das Buch sehr schön, weil es anders ist. Ich finde gut, dass es nicht aus der Sicht einer Person, sondern eines Hauses geschrieben ist.“

 

Sie    24.03.2017