Dreilinden Gymnasium

Litauens Botschafter disktutiert mit der Oberstufe über die EU - und die Außengrenze

Litauen-Tag am Dreilinden-Gymnasium: Zum 100. Jahrestag der Republik Litauen diskutierte der Botschafter Litauens, Darius Semaska, mit der Oberstufe über die Rolle der EU und die Situation an der Außengrenze. Vom Auswärtigen Amt unterstützte der Leiter der Nordeuropa-Abteilung, Carsten Rüpke, die deutsch-englischen Vorträge der Schüler mit einem Impulsreferat zum – guten - deutsch-litauischen Verhältnis. Die Botschaft des basketballverrückten EU-Landes hatte auf ein Freundschaftsspiel zu Beginn der anderthalbstündigen Diskussion bestanden, das die Schülermannschaft knapp gewann. Botschafter Semaska nannte die tiefgründige Diskussion – vom inzwischen abebbenden „Brain drain“ aus Litauen (Fachkräfte-Auswanderung), deutscher Geschichtsverantwortung bis hin zur momentanen schwierigen Situation mit dem großen Nachbarn im Osten „großartig - splendid“. Die von Schülern moderierte und im Unterricht vorbereitete Veranstaltung stand wieder im Zeichen der Idee „von Schülern für Schüler“ – wie schon beim Besuch des US-Botschafters nach der Trump-Wahl.