Dreilinden Gymnasium

SKIFAHRT

 

 

Als wir am Freitagabend in den Bus stiegen, waren unsere Erwartungen und Vorstellungen noch ganz anders, als sie uns am Samstagabend, eine Woche später, in Erinnerung blieben. Nach über zehn Stunden Fahrt und einem Stopp im Zillertal landeten wir also in dem Skigebiet Karls-Matrei in den wunderschönen Alpen von Österreich. Wir hausten in der Pension Regenbogen, wo wir auch schon bei unserer Ankunft sehr herzlich von Maria der Haushälterin in Empfang genommen wurden. Auch wenn man meinen sollte, wir wären sehr müde und erledigt von der langen Busfahrt, gab es schon die Ersten, die am Mittag Skifahren gingen (Fortgeschrittene), während die Anfänger sich in den Zimmern einrichteten und den Ort erkundeten. Die, die kein eigenes Skiequipment besaßen, sind dann nach einer kleinen Erholungspause in der Unterkunft in den Ort gelaufen um sich dies zu leihen.

Der erste Tag zog sich dahin und umso aufregender war es für uns Anfänger, als es am Sonntagmorgen losging. Die Skier hatten wir ausgeliehen, und so hielt uns nichts mehr davon ab, von Frau Heinrich und Frau Lerch ins kalte Wasser geworfen zu werden. Selbstverständlich war der Anfang schwer, aber es war ein schönes Gefühl, mit ersten Erfolgserlebnissen den Skitag zu beenden. Zur Belohnung versorgten wir uns am Nachmittag alle zusammen im Laden mit Leckereien, was zu einem täglichen Ritual nach dem Skifahren werden  sollte.

Die Stimmung unter uns 30 Schülern, drei Studenten (als Skilehrer) und den beiden Lehrerinnen war ausgelassen und blieb bis zum letzten Moment bestehen. Mit jedem Tag gab es mehr zu berichten, von dem Können der erfahrenen Skifahrer bis zu den Anfängern, und umso entspannter waren auch die Abende, in denen wir uns über unseren Tag ausließen, oder auch unsere Fahrkünste, die von Max gefilmt wurden, analysierten, und informativen Vorträgen über das Skifahren lauschten, wobei selbst die erfahrenen Skifahrer noch was lernen konnten.

Am Anfang der Reise erschien Vieles noch unmöglich, doch als der Theorie-Test am Donnerstagabend anrückte, stellten wir fest, viel gelernt zu haben und dass die Woche schon fast vorbei war. Erstaunlicherweise schien auch die praktische Prüfung nicht mehr so beängstigend zu sein, da wir in den wenigen Tagen alle sehr viel erreicht haben. Im Anschluss an die Prüfung konnten wir noch die letzten Stunden auf dem Schnee auskosteten. Es war sowohl beeindruckend, wie schön die Zeit auf den Skiern war, als auch bedrückend, dass es nun auch schon wieder vorbei war.

 Am letzten Abend, dem Freitagabend, sammelten wir unsere letzte Energie zusammen und feierten die gemeinsame Zeit, die lustigen Momente, die ungewollten Stuntszenen, die von Fares GoPro alle festgehalten wurden. Alles in allem waren die 36 Stunden auf den Skiern doch schneller und leichter geschafft, die Mitschüler näher und die Lehrer menschlicher, als es einem aus Schülersicht so manchmal klar ist. Und so gingen acht Tage schnell um.

Wir sind alle sehr froh die Zeit genossen zu haben und danken recht herzlich Frau Heinrich und Frau Lerch für ihr Engagement und die wundervolle Zeit in Kals-Matrei.

 

Luca Löffler

 

Ein paar Eindrücke: