Dreilinden Gymnasium

Nutzungsordnung Schulnetzwerk

Grundsätzliche Bemerkungen:

Das Computernetzwerk des Dreilinden Gymnasiums (Intranet) ist Eigentum des Landesschulamtes Berlin und steht der Schüler- und Lehrerschaft (im folgenden kurz "Schulnetznutzer" genannt) im Rahmen der Schulausbildung zur Verfügung.

Der über das Intranet mögliche Internetzugang steht den Schulnetznutzern ausschließlich im Rahmen der schulischen Aufgaben zur Verfügung. Die private Nutzung ist ausdrücklich ausgeschlossen. Das Teledienstedatenschutzgesetz (TDDSG) findet somit keine Anwendung. Die Schule ist selbst nur Nutzer und nicht Anbieter von Telediensten. Es gilt das allgemeine für die Schulen geltende Datenschutzrecht, also der § 5 a Schulgesetz (SchulG) i. V. m. der Schuldatenverordnung (SchulDatVO) und das Berliner Datenschutzgesetz ( BlnDSG).

Die Schulnetznutzer können für sich nicht das Fernmeldegeheimnis in Anspruch nehmen.

Für das Dreilinden Gymnasium entfällt die Verpflichtung aus dem TDDSG, Lehrern und Schülern anonyme Zugangsmöglichkeiten zum Internet zur Verfügung zu stellen. Schulnetznutzer identifizieren sich mit der Nutzerkennung der Schule.

Personenbezogene Daten der Schulnetznutzer können zum Zwecke der Wahrnehmung von Aufsichts- und Kontrollbefugnissen verarbeitet werden (§ 11 Abs. 4 Satz 1 BlnDSG). Eine Vollprotokollierung aller Einzelzugriffe im WWW für diese Zwecke ist jedoch unverhältnismäßig und damit unzulässig. Der Zugriff auf personenbezogene Daten ist zudem nur insoweit zulässig, als er zur Ausübung dieser Befugnisse unverzichtbar ist.

 

Autorisierter Zugang zum Intra- und Internet:

Der autorisierte Zugang zum Schulnetz des Dreilinden Gymnasiums erfolgt grundsätzlich über eine persönliche Benutzerkennung mit Passwort. Kurzzeitig darf auf das Schulnetz über eine Gastkennung zugegriffen werden.

Die Einrichtung einer Benutzerkennung setzt voraus, dass der Schulnetznutzer schriftlich erklärt, dass er die Benutzungsordnung gelesen und verstanden hat. Bei Minderjährigen müssen die Erziehungsberechtigten unterschreiben.

Schüler unterliegen bei der Nutzung des Schulnetzes der allgemein üblichen Aufsicht innnerhalb der Schule.

 

Beauftragte für das Schulnetz:

Das Dreilinden Gymnasium benennt für die Intra- und Internetnutzung Beauftragte mit folgenden Funktionen:

Netzwerk-Administrator (Systemverwalter):

Ist für die technischen Fragen des Schulnetzes zuständig und nimmt kleinere Wartungsarbeiten vor. Die Funktionsfähigkeit eines Computer-Netzwerks, auf das viele Nutzer (gleichzeitig) zugreifen, hängt von den aktiven Maßnahmen ab, die zum Schutz und zur Sicherung der Datenverarbeitung ergriffen werden. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz des Netzwerks ebenso wie der Erfüllung der Datenschutzgesetze.

Im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten ist der Systemverwalter für die Sicherung und den Zugriff auf die Daten der Schulserver und den Netzwerkzugang über die Workstations verantwortlich. Die Konfiguration des Netzwerks (Switch, Router, Gateways, u.a.) soll einen sicheren und geschützten Zugriff auf das Intra- und Internet ermöglichen. Hierzu dienen auch Virenschutzprogramme, die Disketten, Downloads, E-Mail-Attachements u.ä. automatisch überprüfen.

Die auf dem Intranet des Dreilinden Gymnasiums befindlichen Daten (einschließlich persönlicher Daten) unterliegen dem Zugriff des Netzwerk Administrators. Ist es für die Pflege des Netzwerks notwendig, können Daten - auch aus den Verzeichnissen der Netzwerknutzer - gelöscht oder modifiziert werden (z.B. bei Virenbefall, defekter Systemeintrag der Dateien).

 

Lokale Systemverwalter:

Für einzelne Rechner oder Teilnetzwerke, z.B. in den Fachbereichen, können lokale Systemverwalter benannt werden. Sie nehmen dann für die entsprechenden Geräte die Aufgaben der Systempflege in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk-Administrator wahr.

 

Internet-Verantwortlicher:

Er ist für die inhaltlichen Fragen eines verantwortungsvollen Internet-Umgangs und die Einhaltung der Verhaltensrichtlinien (siehe unten) verantwortlich.

Verstöße gegen die Richtlinien können unterschiedliche Ursachen haben. Diesen Ursachen ist im jeweiligen Fall nachzugehen und mit entsprechenden Sanktionen zu begegnen. Sanktionen können die Durchsetzung der Richtlinien nur dann unterstützen, wenn sie dem Verstoß angemessen sind, andernfalls bewirken sie seitens der Schüler eine ablehnende Haltung.

Beim Missbrauch des Internet-Zugangs ermittelt der Internet-Verantwortliche in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk-Administrator. In Abhängigkeit von der Schwere des Missbrauchs kann eine Sperrung des Accounts erfolgen. Jeder Schulnetznutzer muss sich entsprechend seines Alters zivil- und strafrechtlich verantworten.

 

Web-Publisher und E-Mail-Verantwortlicher:

Ist der Ansprechpartner für Internetpublikationen, die im Namen der Dreilinden-Oberschule erfolgen, z.B. der Homepage.

Mit der Homepage präsentiert sich das Dreilinden Gymnasium in der Öffentlichkeit. Hiermit ist die Verpflichtung der Schulleitung und der Lehrerschaft verbunden, das Schulprofil darzustellen und "Online" für Kontakte präsent zu sein.

Schülerarbeiten, Ergebnisse von Arbeitsgemeinschaften sowie Projektwochen können in die Homepage eingebunden werden. Personengebundene Daten dürfen im Rahmen der Homepage des Dreilinden Gymnasiums nur veröffentlicht werden, wenn eine schriftliche Einverständniserklärung des Schülers und bei Minderjährigen von dessen Erziehungsberechtigten vorliegen.

Schüler sollten ermutigt werden, sich an Web-Publishing zu beteiligen. Dabei muss einerseits beachtet werden, dass dem Ansehen der Schule durch unangemessene Veröffentlichungen seitens der Schüler nicht geschadet wird. Andererseits sollte der Gefahr Rechnung getragen werden, dass Schüler über Informationen auf der Website identifiziert werden können.

Die Webseiten der Schule müssen den Datenschutz der Schüler und Lehrer gewährleisten.

Die Darstellung der Website muss den allgemeinen Richtlinien für den Schriftverkehr der Schule entsprechen.

Die Online-Präsens der Schule erfordert, dass die elektronische Post (E-Mail) regelmäßig abgerufen und bearbeitet wird. Dies sollte in enger Zusammenarbeit mit der Schulsekretärin und der Schulleitung geschehen. Für jeden Fachbereich können separate E-Mail-Adressen eingerichtet werden, die dann von einem Verantwortlichen des Fachbereichs gepflegt werden.

 

Internet-Dienste:

Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, zu kommunizieren. E-Mail, Newsgroups, Online-Foren, Chatrooms und Realtime-Filmübertragungen sind wichtige Bestandteile der Kommunikationsgesellschaft. Jeder Schulnetznutzer sollte sich über die Möglichkeiten und die Gefahren der einzelnen Dienste informieren, bevor er sie verwendet. Schüler dürfen nur die Internet-Dienste verwenden, die von der aufsichtführenden Lehrkraft als unbedenklich freigegeben wurden.

Eine private Nutzung von Internet-Diensten über das Schulnetz ist nicht gestattet.

Die Dreilinden-Oberschule stellt den Schulnetznutzern keine individuelle E-Mail-Adressen zur Verfügung.

Die Schulleitung, die Fachbereiche des Dreilinden Gymnasiums sowie die Beauftragten für das Schulnetz verfügen über E-Mail-Adressen im Namen des Dreilinden Gymnasiums.

Jeder Schulnetznutzer darf über das Schulnetz auf internetbasierte Mailsysteme mit individualisierter E-Mail-Adresse zum schulischen Gebrauch zugreifen.

 

Computerraum und Material:

Der optimale Zustand der Computerarbeitsplätze lässt sich nur dann erhalten, wenn alle Nutzer das Inventar rücksichtsvoll behandeln und im Computerraum Ordnung halten.

Essen und Trinken sind im Computerraum untersagt.


Folgende Verhaltensrichtlinien sind Bestandteil der Schulordnung:


1. Der Zugang zum Schulnetz erfolgt grundsätzlich nur einer persönlichen Nutzerkennung und einem Kennwort (Passwort), das geheim zu halten ist. Wird in Lerngruppen mit standardisierten Zugangsdaten gearbeitet, so führt der unterrichtende Lehrer eine Liste, die den Zugangsdaten die Schülernamen zuordnen. Kurzzeitige Nutzung ist mit der Schulgastkennung möglich.

2. Mit dem Erhalt der Zugangsdaten für das Schulnetz verpflichtet sich der Nutzer, dass er in der Bundesrepublik Deutschland illegale Informationen weder downloaden, weiterverbreiten, noch speichern oder selbst anbieten wird. Dies gilt insbesondere für Seiten mit gewaltverherrlichendem, pornographischem oder nationalsozialistischem Inhalt.

3. Der Schulnetznutzer verpflichtet sich, seine Benutzerkennung geheim zu halten und in regelmäßigen Abständen sein Passwort zu ändern.

4. Das Kopieren oder Versenden von lizenzierter Software über das Schulnetz kann strafrechtliche Folgen haben. Es darf nur freie Software oder Software, für die die Dreilinden-Oberschule eine entsprechende Lizenz besitzt, kopiert werden. Die Information über vorhandene Lizenzen können beim Systemverwalter erfragt werden.

5. Auf den Computern darf Software (z.B. Plug-Ins) nur mit Erlaubnis der Netzwerk-Administration installiert werden. Schüler dürfen Downloads nur mit Erlaubnis des aufsichtsführenden Lehrers ggf. nach Rücksprache mit dem Systemverwalter durchführen.

6. Die Systemkonfigurationen inklusive Internetoptionen der Arbeitsplatzcomputer dürfen nicht verändert werden.

7. Störungen und Schäden sind sofort der Netzwerk-Administration mündlich, schriftlich oder per E-Mail mitzuteilen (per Formblatt).

8. Die Manipulation des Schul- und anderer Systeme, z.B. durch das Erstellen funktionsschädigender Programme, ist untersagt.

9. Das Internet darf nicht zur Verletzung der Persönlichkeitsrechte anderer benutzt werden. Publikationsrechte sind zu respektieren.

10. Schriftverkehr und Multimedia-Anwendungen folgen sprachlich und inhaltlich den allgemeinen Umgangsformen der Schule.

11. Werden Informationen in das Internet versandt, geschieht das unter der Domain der Dreilinden-Oberschule. Jede versandte Information kann deshalb durch die Allgemeinheit der Internetnutzer und -betreiber unmittelbar oder mittelbar mit der Dreilinden-Oberschule in Zusammenhang gebracht werden. Es ist deshalb grundsätzlich untersagt, den Internet-Zugang der Dreilinden-Oberschule zur Verbreitung von Informationen zu verwenden, die dazu geeignet sind, dem Ansehen der Einrichtung in irgendeiner Weise Schaden zuzufügen. Die Schulnetznutzer sind für den Inhalt Ihrer E-Mails selbst verantwortlich.

12. Die über das Internet erreichbaren Informationen entstammen weltweit verteilten Quellen und werden durch technische, nicht inhaltlich bedingte Vorgänge verbreitet. Sollte sich irgendjemand durch solche Informationen verletzt, entwürdigt oder in anderer Art und Weise angegriffen fühlen, muss dieser den Sachverhalt mit dem Urheber der Information klären. Die Informationen des Internets werden für das Intranet nicht gefiltert, d.h. es wird im Rahmen des Intranets keine inhaltliche Zugriffskontrolle vorgenommen. Die Dreilinden-Oberschule ist in keiner Weise für den Inhalt der über seinen Internet-Zugang bereitgestellten Informationen verantwortlich.

13. Den Schulnetznutzern ist bekannt, dass die Schule durch den Netzwerk-Administrator, den Internet-Verantwortlichen und den Web-Publishern ihrer Aufsichtspflicht durch regelmäßige Stichprobenkontrollen des Datenverkehr nachkommt. Dazu ist die Schule berechtigt, den Datenverkehr stichprobenhaft in Protokolldateien zu speichern, aus denen Datum und Art der Nutzung und der Nutzer festzustellen sind.

14. Die Teilnahme an Chats ist grundsätzlich untersagt. Ausnahmen erfolgen nur aufgrund schulischer Belange.

15. Das Betreten des Computerraums bedarf der ausdrücklichen Erlaubnis einer Lehrkraft oder eines volljährigen Beauftragten, die dann für die Aufsicht verantwortlich ist. Vor dem Verlassen des Computerraums sind die Geräte und der Arbeitsplatz ordnungsgemäß und sauber zu hinterlassen.

16. Schüler dürfen Computer nur mit ausdrücklicher Erlaubnis einer Aufsicht führenden Person in Betrieb nehmen.

17. Auch beim kurzzeitigen Verlassen des Computers, muss der Nutzer sich abmelden oder den Zugriff sperren.

18. Findet im Computerraum Regelunterricht statt, ist eine gleichzeitige Nutzung der PC-Plätze durch Dritte und auch durch Systemverwalter nicht zulässig.